23.08.2012 | 07:15

SPD-Landtagsabgeordnete besichtigen HELMA-Musterhauspark

Austausch über innovative Energiespartechniken und aktuelle Bau- und Energiepolitik

Die HELMA Eigenheimbau AG ist als führendes Unternehmen im Bereich des energiesparenden Bauens auch Thema der niedersächsischen Landespolitik. Auf der diesjährigen Sommertour der SPD-Landtagsabgeordneten kamen die Politiker daher zu einem Besuch in den Musterhauspark in Lehrte, wo sie sich über zukunftsorientierte Energiesparhäuser und den aktuellen Stand der Technik ausführlich informierten.

Beim Informationsrundgang waren diese Abgeordneten dabei: Heinrich Aller, Marco Brunotte, Wolfgang Jüttner, Stefan Schostok und Dr. Silke Lesemann. Von der lokalen Ebene nahmen die SPD-Regionsabgeordnete Angela Klingspohn, der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Bodo Wiechmann sowie der stellv. Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat Hans-Jürgen Licht am Besuch des Baudienstleisters teil. Vorstandvorsitzender und Firmengründer Karl-Heinz Maerzke hieß die Abgeordneten und lokalen Politiker in der HELMA-Firmenzentrale herzlich willkommen. Die Führung durch die Energiesparhäuser übernahmen Michael Oppermann, Technischer Leiter, HELMA Eigenheimbau AG und Nicolas Rudolph, Innovationsingenieur, HELMA Eigenheimbau AG. Gemeinsam fand ein reger Austausch über die aktuelle Bau- und Energiepolitik im Land und vor Ort statt.

Das 2011 eröffnete „EnergieAutarkeHaus von HELMA“ weckte bei den Besuchern besonderes Interesse. Dieses innovative Energiesparhaus ermöglicht erstmals eine realistische Energieautarkie für private Bauherren und erfüllt zudem nicht nur die anspruchsvollen Kriterien für ein KfW-Effizienzhaus 55, sondern unterbietet auch deutlich den Jahresprimärenergiebedarf eines Passivhauses um durchschnittlich ca. 80 Prozent. Als energieautarkes Haus kann das Haus eine vierköpfige Familie ganzjährig – sowohl mit Wärme als auch mit Strom – selbst versorgen. Die aus dem Sonnenlicht gewonnene Wärme- bzw. Stromenergie wird gespeichert und bei Bedarf bereitgestellt – „Das EnergieAutarkeHaus von HELMA“ bietet auf 160 m² Wohnfläche ein Energiekonzept der solaren Vollversorgung.

Neben dem energieautarken Haus, war das HELMA-Sonnenhaus, welches ganzjährig mit kostenloser Sonnenenergie CO₂-neutral beheizt wird, ein relevantes Gesprächsthema im Bereich nachhaltiger Energiekonzepte. Die über die Solarkollektoren erzeugte Wärme wird in einem, im Haus integrierten, Langzeitspeicher für den späteren Verbrauch eingespeist. Preissteigerungen für Öl oder Gas sind Bauherren solcher Eigenheime somit zukünftig egal, da sie unabhängig von fossilen Brennstoffen heizen können. Der solare Deckungsgrad bei einem Sonnenhaus beträgt mindestens 50 %.

Marco Brunotte, Sprecher für Wohnungs- und Baupolitik: „HELMA ist ein tolles Beispiel für die Innovationskraft in unserer Region. Wenn man auf der Suche nach Leuchttürmen ist, die zeigen können was schon heute im Bereich energieeffizientem Bauen möglich ist, gehört der Besuch bei HELMA dazu.“ Und auch Hans- Jürgen Licht betonte: „HELMA ist in jeder Hinsicht ein Gewinn für uns. Hier entstehen zukunftsfähige Arbeitsplätze für die Region und die Firma engagiert sich auch im sozialen und kulturellen Bereich vor Ort.“


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