Bewehrung

Bei einer Bewehrung, auch Armierung oder umgangssprachlich Moniereisen genannt, handelt es sich um eine Verstärkung von Betonbauteilen. Die Verstärkung wird eingesetzt, um die Tragfähigkeit und Belastbarkeit der Bauteile zu erhöhen. Die Bewehrung wird mit dem sogenannten Bewehrungsstahl hergestellt. Das zu verstärkende Betonteil wird direkt auf die eingebaute Bewehrung gegossen und ergibt zusammen mit dem Bewehrungsstahl einen Verbundwerkstoff, den Stahlbeton. Beton ist zwar druckfest, kann aber bei einer Belastung mit Zugspannungen reißen. Um auch Zugkräften Stand zu halten, wird er mit Stahl verstärkt.

Im Hausbau spielt die Bewehrung vor allem beim Gießen der Bodenplatte eine entscheidende Rolle. Sie verstärkt die Bodenplatte, dessen Beton direkt auf die Bewehrung gegossen und damit besonders widerstandsfähig und tragbar wird.

Woher kommt die Bezeichnung „Moniereisen“?

Bei einer Bewehrung, auch Armierung oder umgangssprachlich Moniereisen genannt, handelt es sich um eine Verstärkung von Betonbauteilen. Die Verstärkung wird eingesetzt, um die Tragfähigkeit und Belastbarkeit der Bauteile zu erhöhen. Die Bewehrung wird mit dem sogenannten Bewehrungsstahl hergestellt. Das zu verstärkende Betonteil wird direkt auf die eingebaute Bewehrung gegossen und ergibt zusammen mit dem Bewehrungsstahl einen Verbundwerkstoff, den Stahlbeton. Beton ist zwar druckfest, kann aber bei einer Belastung mit Zugspannungen reißen. Um auch Zugkräften Stand zu halten, wird er mit Stahl verstärkt.

Im Hausbau spielt die Bewehrung vor allem beim Gießen der Bodenplatte eine entscheidende Rolle. Sie verstärkt die Bodenplatte, dessen Beton direkt auf die Bewehrung gegossen und damit besonders widerstandsfähig und tragbar wird.

Was ist die Aufgabe der Stahlbewehrung?

Die Aufgabe der Stahlbewehrung ist es, Lasten aufzunehmen und dadurch Rissbildungen an der Oberfläche des Betons abzuwehren. Da das thermische Ausdehnungsverhalten von Stahl und Beton nahezu gleich ist, entsteht durch die Kombination der beiden Materialien der extrem widerstandsfähige Verbundstoff Stahlbeton.v


Wie muss der verwendete Stahl beschaffen sein?

Verwendet wird üblicherweise gerippter Bewehrungsstahl. Der gerippte Stahl hat den Vorteil, dass er sich in den Beton verzahnt und somit eine bessere Kraftübertragung ermöglicht. Früher wurde auch glatter Stahl verwendet. Glatter Stahl kann sich jedoch nicht wie der gerippte Stahl mit dem Beton verzahnen und ist dadurch weniger belastbar. Mit zusätzlichen Maßnahmen (z.B. Haken an der Bewehrung) konnten die Nachteile zwar abgemildert werden, allerdings war die Abmilderung stark von der fehlerfreien Umsetzung abhängig. Aus diesem Grund ist glatter Bewehrungsstahl in den Normen für den Stahlbetonbau nicht mehr zugelassen.

Er kann entweder in Form von einzelnen Bewehrungsstäben oder als verschweißte Betonstahlmatte eingesetzt werden. Für die Verstärkung der Bodenplatte werden in der Regel Matten eingesetzt.

Darf bereits korrodierter Stahl eingesetzt werden?

Es ist durchaus möglich und üblich bereits korrodierten Stahl für die Bewehrung einzusetzen. Allerdings muss unbedingt darauf geachtet werden, dass dieser komplett in den Beton eingebettet wird und damit ein direkter Kontakt mit Umwelteinflüssen, wie Luft oder Wasser, gänzlich ausgeschlossen wird. Wenn der Bewehrungsstahl weiterer Korrosion ausgesetzt würde, könnte die Expansion des gerosteten Stahls den Beton sprengen. Durch das vollkommene Einbetten des gerosteten Stahls in den Beton schützt der im Beton enthaltene Zementstein durch sein alkalisches Milieu den Stahl vor weiterer Korrosion.

Können auch Bewehrungen aus anderen Materialien eingesetzt werden?

Für einige Verwendungszwecke können auch Glasfasern (AR-Glas aus alkaliresistenter Faser) oder Kohlenstofffasern (Carbonfasern) für eine Bewehrung eingesetzt werden. In Verbindung mit Beton entsteht aus beiden Materialien der Verbundstoff Textilbeton. Im Bauwesen wird jedoch ausschließlich mit Bewehrungsstahl gearbeitet.