Die Dämmung eines Hauses

Die Dämmung eines Hauses schützt das Hausinnere vor zu starken Temperaturschwankungen. Aus diesem Grund wird sie auch als Wärmedämmung bezeichnet. Während sie im Winter die Kälte vom Hausinneren hält, hindert sie im Sommer die Wärme daran, das Haus zu stark aufzuheizen. Dieser Vorgang wird durch die Verwendung von speziellen Dämmstoffen erreicht, die durch ihre Beschaffenheit eine besonders geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen.

Als Dämmstoffe dienen folgende Materialen

Kategorie Material
Geschäumte Kunststoffe Polystyrol, Polyurethan, Polyisocyanurat, Phenolharz, Polyethylen
Pflanzliche Rohstoffe Holzfaser, Holzwolle, Kokosfaser, Hanffaser, Flachsfaser, Kapok, Kork, Rohrkolben, Schilfrohr, Seegras, Wiesengras
Mineralische Fasern Mineralwolle, Glaswolle, Hochtemperaturwolle
Geschäumte Elastomere Neopren-Kautschuk, EPDM
Mineralische Schäume Bimsstein, Blähton, Blähglimmer, Blähperlite, Kalziumsilikat-Platten, geschäumtes Glas, Aerogel-Platten, Aerogel-Vliese
Tierische Fasern Schafwolle
Recyclingmaterial Zellulose

Die verschiedenen Dämmstoffe weisen in puncto Schallschutz, Belastbarkeit, Dichtigkeit und Brandschutz unterschiedliche Eigenschaften auf, wodurch die Auswahl des Dämmstoffes für die jeweilige Bestimmung maßgeblich beeinflusst wird. Die Fassade Ihres HELMA-Haus wird im Standard mit einem sogenannten Wärmedämmverbundsystem ausgestattet, bei dem Polystyrol-Hartschaum-Dämmplatten außen an dem Rohbaumauerwerk angebracht werden. Die genauen Eigenschaften stehen dabei unter anderem in direkter Abhängigkeit zur Auswahl des energetischen Standards.