KfW-Wohneigentumsprogramm

KfW-Förderung für Ihren Neubau – Teil 5

In Teil 1-4 unserer Serie „KfW-Förderung für Ihren Neubau“ haben Sie bereits erfahren, welche Funktion die KfW übernimmt, mit welchen Programmen Sie eine Förderung für Ihren Hausbau beantragen können, und Sie haben die KfW-Förderprogramme „Wohngebäude – Kredit (261, 262)“, „Wohngebäude – Zuschuss (461)“ und die ergänzende KfW-Förderung für die Baubegleitung kennengelernt. In Teil 5 schließen wir mit der KfW-Förderung „Erneuerbare Energien Standard (270)“ an.


Um welche Art der Förderung handelt es sich bei dieser Maßnahme?

Es handelt sich um einen zinsgünstigen Förderkredit für Strom und Wärme.

Was wird gefördert?

  • Die Errichtung, der Erwerb und die Erweiterung von Anlagen, die notwendig sind, um von erneuerbarer Energie profitieren zu können. Ebenfalls gefördert werden die dazugehörigen Kosten für die Planung, die Projektierung und die Installation. Voraussetzung ist allerdings, dass die Anlagen den Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau von erneuerbaren Energien genügen. Dazu zählen:
    • Photovoltaik-Anlagen (auf Freiflächen, an Fassaden oder auf Dächern)
    • Anlagen zur Stromerzeugung aus Wasserkraft (max. Größe 20 MW)
    • Batteriespeicher
    • Anlagen zur Stromerzeugung aus Windkraft
    • Anlagen zur Erzeugung, Aufbereitung und Einspeisung von Biogas sowie Biogasleitungen
    • Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung in KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung), die auf der Basis von Biogas, Erdwärme oder fester Biomasse angetrieben werden
  • Die Errichtung, die Erweiterung und der Erwerb von Anlagen, die der Wärmeerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien dienen.
  • Wärme- und Kältenetze sowie Wärme- und Kältespeicher mit der Voraussetzung, dass sie ausschließlich aus erneuerbaren Energien gespeist werden
  • Flexibilisierung der Stromnachfrage und des Stromangebots, das Digitalisieren der Energiewende, um das Ziel zu verfolgen, erneuerbare Energien systemverträglich in das Energiesystem zu integrieren, beispielsweise Power-to X-Technologien (Stromspeicheranlagen), Mess- sowie Steuerungssysteme, Lastmanagement – jeweils als Einzelmaßnahme oder Nachrüstung.
  • Contracting-Vorhaben und Modernisierungen mit Leistungssteigerung

 

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Für welche Maßnahmen kommt diese Förderung nicht infrage?

  • Für Investitionen in fossile Brennstoffe
  • Für In-Sich-Geschäfte (Investition in den Erwerb eigener Unternehmensanteile)
  • Treuhandkonstruktionen

Wie sind die Konditionen?

Der Kredit kann mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren beantragt werden. Ihr individueller Zinssatz wird anhand Ihrer Bonität und Ihres Standorts berechnet. Eine Übersicht über die verschiedenen Konditionen können Sie der Konditionenübersicht auf der Webseite der KfW entnehmen. Die Kredithöhe kann bis zu 100 % Ihrer Investitionskosten aber maximal 50. Mio. Euro pro Vorhaben betragen. Die Kreditsumme kann innerhalb von 12 Monaten nach Zusage wahlweise in Teilbeträgen oder in einer Summe ausgezahlt werden. Ab 6 Monaten und 2 Bankarbeitstagen nach erfolgter Zusage wird allerdings eine Bereitstellungsprovision in Höhe von 0,15 % pro Monat fällig.

Wie und wann muss die Rückzahlung erfolgen?

Während der anfänglichen Tilgungszeit werden lediglich die vereinbarten Zinszahlungen fällig. Danach zahlen Sie monatlich gleich hohe Raten, die aus Zins und Tilgung bestehen, bis zum Laufzeitende zurück. Gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung können außerplanmäßige Sondertilgungen in beliebiger Höhe erfolgen. Die Rückzahlung erfolgt dabei stets über Ihre Hausbank.

In Teil 6 unserer Serie „KfW-Förderung für Ihren Neubau“…

… erfahren Sie die wichtigsten Fakten zum KfW-Wohneigentumsprogramm (124). Wenn Sie Fragen zu den Energieeffizienzhäusern von HELMA haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir beraten Sie gerne persönlich und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

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