KFW-WOHNEIGENTUMSPROGRAMM

KfW-Förderung für Ihren Neubau – Teil 6

In Teil 1-5 unserer Serie „KfW-Förderung für Ihren Neubau“ haben Sie bereits erfahren, welche Funktion die KfW übernimmt, mit welchen Programmen Sie eine Förderung für Ihren Hausbau beantragen können und Sie haben die KfW-Förderprogramme „Wohngebäude – Kredit (261, 262)“, „Wohngebäude – Zuschuss (461)“, die ergänzende KfW-Förderung für die Baubegleitung und das Förderprogramm „Erneuerbare Energien Standard (270)“ kennengelernt. In Teil 6 schließen wir mit dem „KfW-Wohneigentumsprogramm (124)“ an.

 


Um welche Art der Förderung handelt es sich bei dieser Maßnahme?

Es handelt sich um einen zinsgünstigen Kredit.

Was wird gefördert?

Gefördert wird der Kauf oder Bau eines Eigenheims, das zur Selbstnutzung vorgesehen ist. Im Gegensatz zu den Förderprogrammen „Wohngebäude – Kredit (261, 262)“ und „Wohngebäude – Zuschuss (461)“ muss es sich bei Ihrem Eigenheim nicht um ein KfW-Effizienzhaus handeln.

Welche Anforderungen muss das Wohngebäude erfüllen?

  • Das Wohneigentum muss zur Selbstnutzung erworben oder gebaut werden. Einzelne Wohneinheiten dürfen dabei an Angehörige unentgeltlich überlassen werden.
  • Zugelassen sind sowohl Neubauten als auch Bestandsimmobilien.
  • Bei Ihrem neuen Wohneigentum darf es sich gleichermaßen um ein Haus oder eine Wohnung handeln.

Für welche Kosten darf der Kredit verwendet werden?

Der Kredit darf für den Erwerb des Baugrundstücks verwendet werden, wenn Sie es maximal sechs Monate vor der Antragsstellung dieser Förderung erworben haben. Außerdem kann es auch für Material- und Arbeitskosten, für die Baunebenkosten (für den Architekten, den Energie- bzw. Bauberater und die Notar- und Maklergebühren), die Außenanlagen sowie die Begleichung der Grunderwerbsteuer verwendet werden.

Für welche Maßnahmen kann dieser Kredit nicht verwendet werden?

Dieser Kredit kann nicht für die Finanzierung von Ferienimmobilien, Umschuldungen und Nachfinanzierungen genutzt werden. Auch Wohneigentum, das gewerblich genutzt oder vermietet wird sowie selbstgenutztes Wohneigentum, das erweitert werden soll, darf nicht aus diesem Kredit finanziert werden.

 

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Wie sind die Konditionen?

Es werden bis zu 100.000 Euro ausgezahlt. Die Höhe des effektiven Jahreszinssatzes ist laufzeit- und zinsbindungsabhängig. Die aktuell gültigen Zinssätze können Sie auf der Webseite der KfW einsehen. Die Auszahlung erfolgt immer zu 100 %, die sowohl in einer Summe als auch in Teilbeträgen innerhalb eines Jahres nach Kreditzusage abgerufen werden können. Darüber hinaus ist eine Verlängerung auf maximal 36 Monate möglich, wobei ab dem 13. Monat eine Bereitstellungsprovision in Höhe von 0,15% pro Monat auf den bislang noch nicht abgerufenen Kreditanteil berechnet wird.

Sind Sondertilgungen möglich?

Ja, Sondertilgungen in Form einer vollständigen vorzeitigen Rückzahlung sind möglich. Allerdings wird eine anteilige Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Eine teilweise Sondertilgung ist dagegen über den gesamten Kreditzeitraum ausgeschlossen.

Kann diese Förderung mit anderen Fördermitteln der KfW kombiniert werden?

Ja, das KfW-Wohneigentumsprogramm (124) kann mit anderen Förderungen der KfW kombiniert werden.

In Teil 7 unserer Serie „KfW-Förderung für Ihren Neubau“…

… erfahren Sie die wichtigsten Fakten zum KfW-Förderprogramm „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude (440)“. Wenn Sie Fragen zu den Energieeffizienzhäusern von HELMA haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir beraten Sie gerne persönlich und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

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