Zuschuss Brennstoffzelle

KfW-Förderung für Ihren Neubau – Teil 4

In Teil 1-3 unserer Serie „KfW-Förderung für Ihren Neubau“ haben Sie bereits erfahren, welche Funktion die KfW übernimmt, mit welchen Programmen Sie eine Förderung für Ihren Hausbau beantragen können, und Sie haben die KfW-Förderprogramme „Energieeffizientes Bauen (153)“ und „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung (431)“ kennengelernt. In Teil 4 schließen wir mit dem KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (433)“ an.


Um welche Art der Förderung handelt es sich bei dieser Maßnahme?

Es handelt sich um einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Was wird gefördert?

Es wird der Einbau eines Brennstoffzellensystems in den Leistungsklassen 0,25 bis 5,0 kW gefördert. Mit einer Brennstoffzellenheizung werden nicht nur Wärme und Warmwasser sondern auch Strom zur Deckung des eigenen Bedarfs erzeugt.

Welche Anforderungen an das Brennstoffzellensystem müssen erfüllt werden?

  • Die Brennstoffzelle muss in die Wärme- und Stromversorgung des Neubaus eingebunden werden.
  • Das Brennstoffzellensystem darf ausschließlich von einem Fachbetrieb installiert werden.
  • Es muss zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme ein elektrischer Wirkungsgrad von hel ³ 0,32 und ein Gesamtwirkungsgrad vpn h ³ 0,82 sichergestellt werden.
  • Es muss zwingend ein Vollwartungsvertrag mit einer Mindestlaufzeit von 10 Jahren bei einem Fachbetrieb abgeschlossen werden, der einen dauerhaften elektrischen Wirkungsgrad von hel ³ 0,26 gewährleistet.

Warum ist die Brennstoffzelle aus Sicht der KfW förderwürdig?

Die Brennstoffzellentechnologie ist effizient und klimaschonend. Eine Brennstoffzellenheizung benötigt ca. 70 Prozent weniger CO2 gegenüber einer herkömmlichen Gasheizung. Aufgrund des Ausstiegs aus der Kohle- und Atomstromversorgung werden immer mehr dezentrale Energieerzeuger benötigt. Die Brennstoffzelle und die damit verbundene Stromerzeugung im eigenen Haushalt bieten daher eine attraktive Alternative.

Für welche Kosten darf der Zuschuss verwendet werden?

Förderfähig sind die Kosten für das Brennstoffzellensystem und dessen Einbau, den Wartungsvertrag in den ersten 10 Jahren und die Leistungen eines Experten für Energieeffizienz.

Wie sind die Konditionen?

Es werden bis zu 40% der förderfähigen Kosten und zwar mindestens 7.050 Euro und maximal 28.200 Euro pro Brennstoffzelle bezuschusst. Die Zuschusshöhe richtet sich nach der Leistungsklasse der Brennstoffzelle und der Höhe ihrer förderfähigen Gesamtkosten und setzt sich wie folgt zusammen:

  • Festbetrag von 5.700 Euro
  • 450 Euro je angefangene 100 Watt elektrischer Leistung (leistungsabhängiger Zuschuss)

.

Kann diese Förderung mit anderen Fördermitteln der KfW kombiniert werden?

Das Förderprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (433) ist unabhängig von anderen Fördermitteln der KfW. Es kann nach Bedarf mit anderen Förderprogrammen der KfW kombiniert oder als einzige Förderung in Anspruch genommen werden.


In Teil 5 unserer Serie „KfW-Förderung für Ihren Neubau“…

… erfahren Sie die wichtigsten Fakten zum „KfW-Wohneigentumsprogramm (124)“. Wenn Sie Fragen zu den Energieeffizienzhäusern von HELMA haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir beraten Sie gerne persönlich und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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