Hausbaulexikon

Was ist ein Drempel? Wo ist der Unterschied zwischen Wohn- und Nettofläche? Wofür steht die Abkürzung "EnEV" und "KfW-55"?
Das alles und noch viel mehr erfahren Sie hier:


HELMA-Hauskategorien

Einfamilienhaus

Der Baukörper eines Einfamilienhauses entspricht mit seinem mehr oder weniger klassischen Satteldach der gängigen Vorstellung eines Hauses. Durch die markante Dachform gibt es Schrägen in den Räumen des Dachgeschosses. Baurechtlich können Einfamilienhäuser 1- oder 2-geschossig ausgeführt werden.

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Stadtvilla

Eine Stadtvilla bietet von allen Häusern das beste Verhältnis von maximaler Wohnfläche zu möglichst kleiner bebauter Fläche. Diese Bauweise mit zwei Vollgeschossen eignet sich ideal auch für kleinere Grundstücke.

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Bungalow

Der Bungalow ist ein klassisches 1-geschossiges Haus, welches mit verschiedenen Dachformen ausgeführt werden kann. Er ermöglicht meist ein stufenloses Wohnen. Aufgrund der großen bebauten Fläche (nahezu gleich mit der Wohnfläche) ist er, je nach Größe, nicht für kleine Grundstücke geeignet.

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Doppelhaus

Aus zwei mach eins – das Doppelhaus. Zwei identische Häuser mit gespiegelten Grundrissen werden direkt aneinander, wie ein einziger Baukörper gebaut und können auf diese platzsparende Weise neue Perspektiven auch für kleinere Grundstücke eröffnen. Die Wohnfläche pro Haus erstreckt sich meist über drei Geschosse – Erdgeschoss, Obergeschoss, Dachgeschoss.

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Zweifamilienhaus

Ein Zweifamilienhaus bietet zwei vollständig getrennte Wohneinheiten in einem Haus. Beide Wohneinheiten erhalten eine baurechtliche Abgeschlossenheitserklärung, die es z.B. ermöglicht eine Einheit zu verkaufen. Die Einheiten können unterschiedlich groß sein und sich sowohl über die unterschiedlichen Geschosse erstrecken, wie auch geschossbezogen geplant werden.

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Haus mit Einliegerwohnung

Bei einem Haus mit Einliegerwohnung wird letztere als abgeschlossene Einheit über die Hauptwohnung erschlossen und ist meist deutlich kleiner als diese. Die Einliegerwohnung kann mit getrennter Verbrauchsmessung ausgestattet werden und durch die doppelten staatlichen Fördermöglichkeiten kann sie eine attraktive Option für Bauherren sein.

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Hausdetails

Drempel

Der Drempel wird oft auch „Kniestock“ genannt und beschreibt ein im Dachgeschoss über den Fußboden hinausragenden Teil der Außenmauern, auf denen das Dach aufgesetzt wird. Die Höhe des Drempels ist entscheidend für die Berechnung der Wohnfläche unter Dachschrägen und ebenso für die baurechtliche Bestimmung der Geschossigkeit.

Wohnfläche

Die Wohnfläche bezeichnet die Summe der nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV) anrechenbaren Grundflächen der Räume. So werden beispielsweise nicht alle Flächen unter Dachschrägen zur Wohnfläche gerechnet oder nur in Teilen. Sogenannte Zubehörräume, wie Keller oder Dachräume werden nicht zur Wohnfläche gerechnet, Balkone werden mit 25-50 % der Grundfläche berechnet.

Nettofläche

Die Nettofläche beschreibt die komplette Fläche eines Raumes unabhängig von Höhe oder Funktion im Rohbaumaß (ohne Innenputz).


Bemusterung

Während der Bemusterung suchen Sie, als HELMA-Bauherr, für Ihr Haus die von Ihnen gewünschten Ausstattungen, wie z.B. Innentüren, Haustürfüllungen, Badarmaturen oder Sanitärobjekte aus. Ebenso bestimmen Sie dabei die Außengestaltung Ihres Hauses, in dem Sie die Art und Farbe der Dacheindeckung auswählen oder die Farbe des Außenwandputzes. Die Bemusterung findet in der umfangreichen HELMA-Bemusterungsausstellung am Firmensitz in Lehrte statt. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter aus der Bemusterungsausstellung sowie Ihrer/m Bauleiter/in und der/m zuständigen Planer/in legen Sie in der Bemusterung die letzten, aber auch besonders wichtigen Details für Ihr neues Zuhause fest.

Zur Bemusterungswelt

Bau- und Leistungsbeschreibung

In der HELMA-Bau- und Leistungsbeschreibung wird detailliert beschrieben, welche Handwerks- und Ausstattungsleistungen für das geplante Haus unsere Bauherren mit der Unterschrift unter den Hauskaufvertrag im Standard erhalten. Die Bau- und Leistungsbeschreibung ist analog zum zeitlichen Ablauf eines Hausbaus strukturiert und nach Gewerken gegliedert. Individuell vereinbarte Abweichungen (z.B. mehr Deckenauslässe, Fenster mit Sprossen, andere Sanitärausstattung) von diesem Standard werden über Zusätze zum Hausvertrag geregelt.

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Energiespartechniken

Solarthermie

Die Umwandlung von Sonneneinstrahlung in Wärme nennt man Solarthermie. Die sogenannten Solar(thermie)anlagen auf Hausdächern unterstützen mit Ihrer Wärme die Brauchwassererwärmung und bei entsprechender Auslegung von Solarkollektorfläche und Speicher auch die Heizungsanlage.

Photovoltaik

Unter Photovoltaik versteht man die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie. Mit einer entsprechenden Menge/Fläche an Solarzellen auf dem nach Süden ausgerichteten Hausdach und einem entsprechenden Speicher kann mit dem eigenerzeugten Strom der Anteil von zu kaufendem Strom auf bis zu null Kilowattstunden gesenkt werden. Mit einem Plusenergiehaus erzeugen Sie im Jahr sogar noch mehr Strom als Sie benötigen und können den überschüssigen Strom verkaufen.

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe erzeugt mittels Kompression eines sogenannten Arbeitsmittels ein höheres Energieniveau (Wärme). Das Arbeitsmittel nimmt die niedrigere Temperatur aus der Umgebung (Erdreich, Luft, Grundwasser) auf und gibt die, durch die Kompression erhöhte Wärmeenergie an den Heizkreislauf und das Brauchwassersystem ab. Das anschließend stark abgekühlte Arbeitsmittel fließt dann im Kreislauf wieder in die Umgebung zurück, um deren Wärmeniveau erneut aufzunehmen.


EnEV

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist ein Teil des deutschen Wirtschaftsverwaltungsrechts. Sie bestimmt den aktuellen bautechnischen Mindeststandard bezogen auf die Energieeffizienz von Gebäuden oder Neubauprojekten.

KfW-Effizienzhaus 55

Das KfW-Effizienzhaus 55 hat seinen Namen von einer Förderkategorie der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Diese fördert den Bau von energiesparenden Immobilien mit zinsgünstigen Darlehen. Für ein KfW-Effizienzhaus 55 darf der Energiebedarf pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr im Bezug zum Referenzhaus nach EnEV nur 55 % der Energie betragen.


Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

Das Wärmedämmverbundsystem ist die Dämmung, die von außen auf das tragende Mauerwerk geklebt und anschließend in der Wunschfarbe verputzt wird. Das meistverwendete Material Polystyrol hat hervorragende Dämmeigenschaften und ist leicht zu verarbeiten.

Klinkerfassade

Eine Klinker Fassade besteht aus einer außen, vor dem tragenden Mauerwerk mit Isolierung und Luftschicht aufgemauerten Schicht aus gebrannten Ziegeln. Diese Fassadenvariante kommt häufig in Norddeutschland zur Ausführung und bietet einen sehr guten Schutz vor Wetter- und mechanischen Einflüssen.


Abkürzungen

KürzelBegriff
Abst.Abstellraum
BABauabschnitt
BLBBau- und Leistungsbeschreibung
DFFDachflächenfenster
DGDachgeschoss
DHDoppelhaus
DHHDoppelhaushälfte
EAHEnergieAutarkesHaus
EFHEinfamilienhaus
EGErdgeschoss
ELWEinliegerwohnung
EnEVEnergieeinsparverordnung
ETWEigentumswohnung
FIFerienimmobilien GmbH
GFLGesamtfläche
HARHausanschlussraum
KürzelBegriff
HBFHausbau Finanz GmbH
HWRHauswirtschaftsraum
KfWKreditanstalt für Wiederaufbau
KGKellergeschoss
NFLNettofläche
OGObergeschoss
REHReihenendhaus
RHReihenhaus
RMHReihenmittelhaus
TGTiefgarage
UGUntergeschoss
WBWohnungsbau GmbH
WDVSWärmeverbundsystem
WEGWohnungseigentümergemeinschaft bzw. Wohnungseigentumsgesetz
WFLWohnfläche
WoFIVWohnflächenverordnung

Hausbau mit HELMA

Hausbau mit HELMA Ratgeber zum Hausbau

Finanzierungsservice

Finanzierungsservice Ratgeber zu Hausbau

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