Der Bauablauf Teil III/III – Die Bauphase. Vom Baubeginn bis zum Einzug / zur Weiterempfehlung

Inzwischen haben Sie ein Grundstück gefunden, mit Ihrem persönlichen HELMA-Fachberater Ihr individuelles Traumhaus geplant, bei der Bemusterung Ihre Ausstattungswünsche verwirklicht und auch die Baugenehmigung wurde Ihnen bereits erteilt. Nun kann die spannende Bauphase endlich beginnen. Was Sie während dieser Zeit erwartet und wie der Ablauf geplant wird, erfahren Sie in diesem Blogartikel.


Schritt 18/1 - Die Baugenehmigung ist da – die Vorbereitungen für die Bauphase können beginnen

Sobald uns Ihre Baugenehmigung vorliegt, beginnen wir mit den Vorbereitungen für Ihren Hausbau. Ihre Bauleitung schreibt die einzelnen Gewerke aus, wählt die passenden Handwerker für Ihr Bauvorhaben, koordiniert die Termine und konkretisiert den Bauplan. In Kürze wird der Termin für den Baubeginn feststehen, der für ungefähr sechs Wochen* nach Vorliegen der Baugenehmigung anvisiert werden kann.

→  Aufregend: Die Spannung steigt, denn jetzt steht Ihr Hausbau kurz bevor.


Schritt 18/2 - Bereits jetzt an Baustrom und Bauwasser denken

Sobald Ihre Baugenehmigung vorliegt, können auch Sie tätig werden. Jetzt ist der richtige Moment, Baustrom und Bauwasser zu beantragen, damit beides rechtzeitig zum Baubeginn vorliegt. Baustrom sollte bereits direkt nach Abschluss der Erdarbeiten vorhanden sein, damit die Baumaschinen für die Bodenplatten-Vorbereitungen betrieben werden können. Spätestens zum Gießen der Bodenplatte ist auch das Bauwasser unabdingbar, da es u.a. zum Reinigen der Geräte und Hilfsmittel dringend benötigt wird.

→ Wir sind für Sie da: Bei der technischen Baudurchsprache hat Ihr Bauleiter Ihnen bereits einige Infos zur Beantragung der Bau- und Hausanschlüsse gegeben. Wenn Sie dennoch Fragen haben, steht Ihnen Ihr Bauleiter gerne beratend zur Seite.


Schritt 18/3 - Die 1. Vermessung

Einen amtlich bestellten Vermesser benötigen Sie vor, während und nach dem Hausbau mehrmals. Jetzt benötigen Sie ihn das erste Mal, denn er muss die Absteckung Ihres Grundstücks an allen Ecken und die Grobabsteckung auf Ihrem Grundstück vornehmen. Sie markiert für den Tief-, Erd- oder Gala-Bauer, wo Ihr Haus später stehen soll und damit auch, an welcher Stelle auf Ihrem Grundstück die Erdarbeiten stattfinden sollen.

→ Kosten umfassend kalkulieren: Mit einer guten Budgetplanung und Kostenaufstellung im Vorfeld sind Sie auf alle Eventualitäten vorbereitet. Selbstverständlich unterstützen wir Sie dazu im Vorfeld ehrlich und transparent.  


Schritt 19/1 - Mit dem Spatenstich beginnen die Erdarbeiten

Bevor der richtige Hausbau losgehen kann, muss Ihr Grundstück erst mal darauf „vorbereitet“ werden. Je nach Beschaffenheit müssen eventuell vorhandene Bäume und Sträucher entfernt und Unkraut beseitigt werden. Des Weiteren muss eine Baustellenzufahrt (Schotter) geschaffen, die Baugrube ausgekoffert und wieder aufgefüllt und gegebenenfalls aufgeschüttet werden. Erst wenn die gewünschte Höhe als Grundlage für die Bodenplatte erreicht und der Boden ausreichend verdichtet wurde, ist Ihr Grundstück bereit für die nächsten Schritte.

→ Angebot einholen und Preise sichern: So manche Grundstückslage und -beschaffenheit macht eine erweiterte Leistung des Tief-, Erd- oder Gala-Bauers notwendig. Holen Sie bereits im Vorfeld ein Angebot dazu ein. Um Rabatte auszuhandeln, macht es manchmal auch Sinn, gleich weitere Wunschleistungen wie Pflaster- und Terrassenarbeiten, Zäune, Mauern und Gartenanlagen in das Angebot aufzunehmen. So können Sie sich überlegen, welche Leistungen Sie gleich beauftragen und zu einem späteren Zeitpunkt abrufen möchten und dabei eventuelle Rabatte aushandeln. Das ist eine Win-win-Situation für Ihren Tief-, Erd- oder Gala-Bauer und für Sie!


Schritt 19/2 - Die Hausanschlüsse werden gelegt

Parallel zu den Erdarbeiten werden die ersten Vorbereitungen für die Hausanschlüsse getroffen. Die Wasser-, Abwasser- und Stromanschlüsse sowie die Telefon- und Internet-Hausanschlüsse müssen von der Verteilerstelle in Ihrer Straße bis zu der Stelle gelegt werden, an der die Anschlüsse für Ihr Haus später benötigt werden. Außerdem werden die Abwasserleitungen verlegt sowie die Wasser- und Abwasserschächte auf Ihrem Grundstück eingebaut.

→ Teilen nicht erlaubt: Auch wenn Teilen normalerweise eine tolle Sache ist, ist sie in Sachen Baustrom und Bauwasser in Deutschland verboten. Der Hintergrund ist, dass Sie den Strom und das Wasser, dass Sie von Ihrem Anbieter kaufen, u.a. aus Haftungsgründen nicht weiterverkaufen dürfen. In den Verträgen ist diese Regelung ein fester Bestandteil.


Schritt 19/3 - Die 2. Vermessung

Nach Abschluss der Erdarbeiten benötigen Sie Ihren Vermesser zum zweiten Mal. Denn jetzt muss mit der Feinabsteckung markiert werden, wo genau auf der vorbereiteten und verdichteten Erdfläche die Bodenplatte entstehen soll. Weitere Vermessungen sind eventuell nötig, wenn Sie Grundstückbegrenzungen wie Mauern oder Zäune setzen (lassen), eine Garage oder einen Carport in Grenznähe bauen und natürlich nach Fertigstellung der Bauarbeiten, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Einmessung erfolgen muss.

→ Spannend: Jetzt sehen Sie zum ersten Mal, wo sich Ihr Haus nur wenige Monate später befinden soll, und können in Gedanken bereits die ersten Zimmer „ablaufen“.


Schritt 19/4 - Die Bodenplatte – viel größer als Sie denken

Jetzt werden die ersten Vorbereitungen für die Bodenplatte getroffen. Der Aufbau ist aufwendig und besteht aus einer einer Sauberkeitsschicht (Magerbeton), einer Konstruktion aus Stahlmatten (Bewehrung) und endet mit dem Gießen des Betons. Dadurch entsteht der Verbundwerkstoff Stahlbeton, der Ihre fertige und bebaubare Bodenplatte darstellt. Nach dem Gießen muss der Beton jedoch erst mal einige Tage trocknen und in Ruhe gelassen werden. Anschließend können Sie die Bodenplatte „begehen“. Das ist für viele Bauherren ein ergreifender Moment. Und auch die Kinder nutzen diese Zeit gerne, um die Besitzverhältnisse bei ihren zukünftigen Zimmern zu klären.

→ Gut zu wissen: Erschrecken Sie nicht, wenn Sie das erste Mal Ihre Bodenplatte betreten und versuchen, sich vorzustellen, wo die einzelnen Zimmer liegen werden: Die Bodenplatte wirkt viel kleiner, als Sie denken. Aber keine Sorge, das ist nur eine optische Täuschung.


Schritt 19/5 - Der Rohbau – Die Grundsteine werden gelegt

Auf der fertigen Bodenplatte kann nun der Rohbau beginnen. Zunächst sind die Wände des EGs dran, und zwar von außen nach innen. Als Nächstes kann die Erdgeschossdecke bzw. der Obergeschossboden installiert werden. Eine Bautreppe führt nun ins spätere OG, wo jetzt die Obergeschossmauern ebenfalls von außen nach innen errichtet werden. Noch bevor die Obergeschossdecke verlegt wird (bei Häusern bis 30° Neigung aus Holzbalkenlage mit Gipskartonverkleidung), wird der Dachstuhl aufgestellt.

→ Das ist ein Grund zu feiern: Ein Richtfest feiern die meisten Bauherren*innen nur einmal im Leben. Planen Sie dafür im Vorfeld genügend Budget ein, damit Ihr Richtfest ein unvergessliches Erlebnis wird.


Schritt 20/1 - Das Richtfest – jetzt wird gefeiert

Wenn der Dachstuhl gerichtet wurde, wird das sogenannte Richtfest gefeiert. Ganz traditionell direkt im Anschluss an die Fertigstellung. Dabei befestigt der Zimmermann den Richtkranz oder Richtfestbaum am Dachstuhl, spricht einen Richtfestspruch und stößt mit den Bauherren*innen auf ihr Wohl an. Anschließend werden die Gläser geworfen, die dem weiteren Gelingen den Weg weisen sollen. Wie das funktioniert, welche Bräuche es gibt und wie das Richtfest gefeiert wird, können Sie gerne auch in unserem Blogartikel zum Thema „Richtfest“ nachlesen.

→ Unser Tipp für eine gute Nachbarschaft: Nie wieder lässt sich es sich so einfach Kontakte schließen wie auf dem eigenen Richtfest. Die meisten Nachbarn freuen sich über eine Einladung und nehmen sie gerne an. In (benachbarten) Altbaugebieten bietet sich eine Einladung zum Richtfest auch gut als kleine Entschuldigung für den vergangenen und noch zu erwartenden Baulärm an. Wenn das nicht ein toller Start in eine gute Nachbarschaft ist.


Schritt 20/2 - Dacheindeckung, Innenausbau und Fassadenverkleidung

Nach dem Richtfest kann es direkt mit der Dacheindeckung, dem Innenausbau und der Fassadenverkleidung weitergehen. Hier wird an allen Ecken und Enden gearbeitet. Die einzelnen Gewerke geben sich die Türklinke in die Hand oder arbeiten sogar parallel. Schließlich soll ihr Haus innerhalb der vertraglich vereinbarten Bauzeit fertiggestellt werden. Zum Innenausbau gehören natürlich auch der Trockenbau (inklusive Obergeschossdecke), die Elektrobemusterung, zu der Sie gesondert von Ihrem Elektriker eingeladen werden und der Einbau aller gewählten Ausstattungselemente.

→ Gut zu wissen: Wenn im Bauablaufplan mal etwas nicht zum Stichtag fertiggestellt wird oder sich der Start einzelner Gewerke verschiebt, bleiben Sie ganz unbesorgt, Ihr Bauleiter kann den Bauablaufplan jederzeit anpassen oder kurzfristig umplanen und wird versuchen, dennoch im Zeitplan zu bleiben.


Schritt 21/1 - Die Vorabnahme mit DEKRA-Gutachter & die Hausübergabe

Wenn alles fertiggestellt ist, erfolgt vor der endgültigen Hausübergabe die Vorabnahme. Im Rahmen Ihres BauSchutzBriefes der HELMA Eigenheimbau AG ist bei diesem Termin die Begleitung durch einen Gutachter der DEKRA für Sie inklusive. Sollten beim Blower-Door-Test, der ebenfalls bei der Vorabnahme durchgeführt wird, oder bei der Hausbegehung Mängel festgestellt werden, werden diese dokumentiert und müssen bis zur finalen Hausübergabe beseitigt werden. Diese findet im Schnitt ca. 1-3 Wochen* nach der Vorabnahme statt und endet mit der feierlichen Schlüsselübergabe an Sie.

 

Endlich: Jetzt sind Sie stolzer Hausbesitzer und können mit der Finalisierung Ihres Traumhauses beginnen.


Schritt 21/2 - Maler- und Bodenarbeiten - Sie können loslegen!

Der Bodenbelag (außer Flure und Feuchträume) sowie der Wandbelag wird von vielen Bauherren*innen in Eigenleistung verlegt. In diesem Fall können Sie jetzt damit starten.

→ Nicht vergessen: Die Wände werden im Standard mit einer Q2-Qualität verputzt. Je nach Wandbelag kann eine Erhöhung auf Q3- oder Q4-Qualität notwendig sein. Planen Sie daher genug Zeit dafür ein, damit Ihr Wandbelag am Ende auch genauso schön aussieht, wie Sie sich das vorgestellt haben.


Schritt 22 - Ihr Einzug in Ihr neues Traumhaus

Nach den letzten Feinschliffen ist es endlich soweit und Sie können in Ihr neues Zuhause einziehen. Eine spannende Zeit endet und eine neue (ent-) spannende Zeit beginnt. Sich einzurichten, Details zu perfektionieren und schließlich das gesamte Grundstück zu individualisieren und fertigzustellen ist einfach nur großartig – freuen Sie sich darauf!

→ Last but not least: Wir sagen herzlichen Dank für Ihr Vertrauen in uns und wünschen Ihnen viel Glück und noch mehr Freude in Ihrem neuen HELMA Massivhaus.


Schritt 23 - Ihre Weiterempfehlung ist uns „Gold“ bzw. Geld wert

Wenn Sie nicht zufrieden sind oder Verbesserungsvorschläge haben, dann sagen Sie es bitte uns. Nur so können wir an uns arbeiten und unseren Service für unsere Bauherren*innen noch besser machen. Für Mängel, die Sie nach der Hausübergabe entdecken und die in die Gewährleistung fallen, ist Ihr Bauleiter auch weiterhin gerne für Sie da.

Waren Sie zufrieden und würden wieder mit HELMA bauen? Dann sagen Sie es weiter und empfehlen uns Ihrem Freundeskreis, Ihrer Familie und Ihren Kollegen*innen. Das lohnt sich auch für Sie, denn wir bedanken uns bei Ihnen für jede erfolgreiche Empfehlung mit einer tollen Wunschprämie.

→ Doppelt sparen: Ihre Empfehlung lohnt sich übrigens nicht nur für Sie, sondern auch für die neuen HELMA-Bauherren*innen, die wir mit einem attraktiven Rabatt herzlich willkommen heißen.

Haben Sie Fragen zur Bauphase oder zu unseren HELMA-Häusern? Sprechen Sie uns einfach an – wir freuen uns auf Sie und beraten Sie ehrlich!

 

*Die von uns angestrebten Zeitangaben können aufgrund von witterungsbedingten sowie weiteren externen und internen Faktoren abweichen.


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